Mühlentag

Der Mühlentag am Pfingstmontag begann traditionsgemäß mit einem Gottesdienst im vollbesetzten Festzelt.

Viele Besucher lauschten der Predigt von Pastorin Reni Kruckemeyer-Zettel und der wunderbaren Musikbegleitung von Andrea Matern und Holger Haupt.

Sogar die liebevoll gestalteten Liederzettel standen wie der Gottesdienst ganz im Zeichen des Heiligen Geistes.

Im Laufe des Tages wuchs die Besucherzahl stetig. Viele hundert Personen tummelten sich auf dem Gelände.

 

Hauptattraktion waren natürlich die Mühlenführungen.

Auch eine alte Schrotmühle, die durch einen Motorwagen angetrieben wurde, war in Aktion und hat Hafergetreide geschrotet.

Die Kinder haben voller Begeisterung mit alten Handmahlsteinen wie früher Getreide gemahlen.

Diesmal wurden auch die heimischen Getreidesorten (Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel und Buchweizen) nicht nur als Korn und Ähren, sondern als ganze Pflanzen in Töpfen ausgestellt.

Das hat mir besonders gefallen.

Wer weiß heute noch, wie Dinkel und Buchweizen wachsen, obwohl das Mehl besonders von jungen Familien wieder viel gekauft wird.

Am Stand des Heimatvereins gab es schöne Mühlenmotive als Postkarten zu kaufen, dazu Bücher über die Historie unseres Kirchspiels, Vertellstücke in Plattdeutsch und DVDs vom Wiederaufbau der Mühle.

 

Für das leibliche Wohl war sehr gut gesorgt.

Im Zelt gab es Kaffee, Kuchen und leckere Torten. Grillwurst und Pommes fanden reißenden Absatz.

Auch der Getränkestand ließ keine Wünsche offen.

Sogar ein Eiswagen war da.

Das Wetter meinte es gut mit viel Sonne. Daher wussten die Besucher besonders die neu angeschafften Sonnenschirme zu schätzen, die etwas Schatten spendeten.

Für die Kinder war wie immer Rockahr’s historisches Kettenkarussell aufgebaut und am Stand der Töpferei Rosenquarz konnten sie aus Ton selber schöne Dinge gestalten.

Es präsentierten sich auf dem Gelände auch die Organisation „education-matter“, die die Bildung in Entwicklungsländern Afrikas unterstützt, sowie die Bürgerstiftung Burgwedel.

 

Das wars vom Mühlentag.

Text:  wettmar.de/Renate Hoppe


   

 

Von |2019-08-15T18:31:38+00:006.August.2019|Dorfleben|