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Almanach

Almanach2017-09-29T17:31:21+00:00

Wussten Sie eigentlich dass Wettmar….?

Auf dieser Seite möchten wir Informationen aus und über Wettmar bereitstellen, die manchen vielleicht in Erstaunen versetzt

oder einfach nur aufhorchen lässt.

Gibt es Fragen, die Sie gerne beantwortet hätten?    Mailen Sie uns an Redaktion@wettmar.de

Wir werden diese Fragen dann hier veröffentlichen, auf dass im Laufe der Zeit diese Seite sich zu einem Quell des Wissens entwickelt.

Träger der goldenen Ehrennadel

Ernst-Heinrich Köneke
Gerhard Brenneke

Bürger des Jahres

1996 Arnold Kalmbach
1997 Ursula Nadler
1998 Hans Krummel
1999 Gerhard Brenneke
2000 Hildegard Jürs
2001 Günter Schleif
2002 Helmut Pollmann
2003 Adolf Schumacher
2004 Christa Brenneke
2005 Marianne Lindemann
2006 Käthe Haupt
2007 Elisabeth Rummland
2008 Gertrud Ruoff
2009 Marianne Kalmbach
2010 Erna Sülzle
2011 Ernst-Heinrich Könneke
2012 Thea Wattenberg
2013 Hans-Heinrich
2014 Dieter Weigel
2015 Lothar Urban

Höhenangaben aus Wetttmar

Der höchste Punkt in Wettmar liegt bei 69 mtr. In der Königsberger Str. 60,1 mtr. Der 52 Breitengrad verläuft direkt durch Texas.

Straßennamen

Akkermanstr.

Benennung nach ca. 90.000 Einwohner zählendem Landkreis in Bessarabien. Vertriebene aus diesem Gebiet fanden nach dem 2. Weltkrieg in Wettmar ihre 2. Heimat.

Am Nordberg

nach Flurbezeichnung Nordhop; Moränenhöhe nördlich von Wettmar benannt

Am Osterberg

nach Flurbezeichnung: Moränenhöhe östlich von Wettmar benannt

Am Rahden

Im Eigentum der Staatsforst, zur Gemarkung Kleinburgwedel gehörendes Waldgebiet westlich von Wettmar

Am Sandberg (1985 in Heinrich-Werth-Str. umbenannt)

nach früher hier befindlicher Sandkuhle benannt

An der Kirche

nach der von 1851-1855 erbauten St. Marcus-Kirche benannt

Alter Damm

teilweise alter Handelsweg von Braunschweig nach Bremen

Am Lahberg

nach Flurbezeichnung; früher Kreuzung der Handelswege Braunschweig-Bremen/Hannover-Lüneburg bis 1908 Standort der Lahbergmühle.

Am Bornberg

nach Flurbezeichnung; Moränenhöhe südwestlich von Wettmar

Auf der Horst

nach Flurbezeichnung; südlich von Wettmar

Alter Holzhof

nach früher hier befindlichem Holzhof benannt

Bahlsenstr.

nach Dr. Hans Bahlsen, Ehrenbürger von Wettmar, langjähriger Jagdpächter, stiftete 1957 aus Anlaß der 650 Jahrfeier Kirchspiel Wettmar die Wettmarer Chronik

Bäckerstr.

nach der dort befindlichen Bäckerei

Breslauer Str.

nach der Hauptstadt Schlesiens

Bruchstr.

führt ins Wettmarer Bruch

Birkenweg

nach der Baumart

Celler Weg

alter Verbindungsweg nach Celle

Danziger Str.

Stadt an der Weichselmündung

Ernst-Pflüger-Str.

nach dem Heimatdichter Ernst Pflüger, geboren am 14.07.1881 im Hause An der Kirche 9, verstorben am 13.08.1942 in Göttingen

Forst Schelp

nach Flurbezeichnung; Waldstück nordwestlich von Wettmar

Gartenstr.

nach Flurbezeichnung; westlich der vom Thönser Trift liegenden Gartenparzellen

Glockenberg

Weg der Thönser zur Wettmarer Kirche. Thönser Bürger sollen über diesen Weg versucht haben, die Glocken der Kirche nach Thönse zu schaffen.

Hauptstr.

längste von Osten nach Westen durch Wettmar führende Straße (Kreisstraße)

Heinrich-Werth-Str.

Heinrich Werth war Träger des Verdienstkreuzes am Bande und des Verdienstordens am Bande. Er gehörte von 1946 bis 1947 und von 1951 bis 1972 dem Rat der Gemeinde Wettmar an. Von 1947 bis 1966 war er Gemeindedirektor von Wettmar. Von 1951 bis 1968 war Heinrich Werth gleichzeitig Bürgermeister.

1947 bis 1968 hat Herr Werth folgende Einrichtungen geschaffen:

–         Schulbau

–         Wasserversorgungseinrichtung

–         Abwasserbeseitungseinrichtung

–         Erschließung…anlagen

–         Einrichtung und Betreibung einer Mülldeponie, später Übergang auf Zweckverband

Der Ortsrat beschließt einstimmig am 18.03.198. die Straße „Am Sandberg“ in „Heinrich-Werth-Str.“ umzubenennen, da sich diese Straße in unmittelbarer Nähe des damaligen Wohnsitzes (1948) von Heinrich Werth befindet.

Heinrich Werth verstarb am 28.10.1983.

Herrenhäuser Str.

nach dem Stadtteil Herrenhausen in Hannover benannt. Einer der Erbauer der Herrenhäuser Gärten wohnte früher auf dem Grundstück Herrenhäuser Str. 8.

Hier wohnte auch später Heinrich Bertram, der wohl älteste Bürger von Wettmar. Zu seinem 100. Geburtstag wurde Heinrich Bertram der Wunsch erfüllt, mit dem Flugzeug seinen Heimatraum zu überfliegen.

Heinrich Bertram verstarb 1961 im Alter von 103 Jahren.

Hinter den Höfen

nach den im Bereich Thönser Str., Hauptstr. und Hinter den Höfen liegenden, baulich in einer Reihe angeordneten sechs Bauernhöfen benannt

Heierdrift

auf hochdeutsch: Hütetrift. Weg der Wettmarer Viehhirten ins Bruch. Auf dem jetzigen Grundstück Nr. 5 befand sich der „Schaperpaul“, eine Tränkestelle für das Vieh. Der Teich hatte aber ebenso eine Bedeutung als Regensammelbecken. Es bestand ein Zu- und Abfluss in den Bereich des heutigen Nadelkamps

Hauptdamm

Hauptweg ins Wettmarer Bruch im Außenbereich

Immenweg

nach ehem. Imkerei auf dem Grundstück Immenweg 4

Im Tannengrund

nach der Bepflanzung dieses Bereiches

Kiefernweg

in der Verlängerung der Sandkuhle (Am Sandberg) befand sich früher ein kleiner Kiefernwald

Königsberger Str.

benannt nach der Hauptstadt Ostpreußens

Kösterweg

Nach Höfennamen (Grundstück jetzt Heiertrift 15)

Kurzer Weg

kurzer Verbindungsweg von Bruchstr.  – Heiertrift

Lönsweg

nach dem Dichter Hermann Löns, geb. 28.08.1866 in Culm, gefallen am 26.09.1914 bei Reims. Sein Bauernroman „Der Wehrwolf“ bezieht sich auf die nähere Umgebung

Luisenstr

benannt nach der ersten Gemeindeschwester Luise. Luise wohnte auf dem Grundstück Luisenstr. 17

Luisenhof

der damalige Jagdpächter A. Seegers benannte den vor Beginn des 1. Weltkrieges erbauten Bauernhof nach seiner Ehefrau

Meitzer Weg

alte Verbindung nach Meitze

Moodweg

benannt nach der dort früher befindlichen Kuhle (Wasser- bzw. Modderloch)

Mühlenweg

benannt nach der einzigen in der Gemeinde noch mit Flügeln erhaltenen Bockwindmühle

Nadelkamp

benannt nach Kiefernbestand

Richard-Bartels-Str

benannt nach Richard Bartels, der als Eigentümer die an dieser Straße liegenden Grundstücke zu einem geringen Preis an Bauwillige abgab. Richard Bartels war Ratsherr und Kreisjägermeister

Ringstr

nach dem Verlauf der Straße benannt

Rehklint

Reh nach der Wildart, der Ausdruck Klingt bedeutet Schneise

Schmiedestr

benannt nach der früher auf Grundstück 11 befindlichen Schmiede

Schulstr

nach der hier 1952 errichteten Schule benannt

Stettiner Str

nach der Hauptstadt Pommerns benannt

Sonnenweg

benannt nach dem Wunsch der dortigen Bewohner

Thönser Str

Verbindungsstraße nach Thönse

Thönser Trift

früher Thönser Viehtrift, hier trieben die Thönser Hirten ihr Vieh in Bruch. auf Wunsch der Anlieger wurde der Name in Thönser Trift geändert

Texas

offensichtlich nach der Bedeutung des amerikanischen Bundesstaates: abgelegen, außerhalb

Unter den Eichen

nach dem hier vorhandenen Baumbestand

Virchowstr

benannt nach dem Arzt Rudolf Virchow, geb. 13.10.1821, verstorben 05.09.1902. Bedeutender Pathologe und Gründer u. Führer der Fortschrittspartei

Wilhelm-Busch-Str

benannt nach dem Dichter und Zeichner Wilhelm Busch, geb. 15.04.1831 in Wiedensahl, verstorben 09.01.1908 in Mechtshausen. Von ihm stammen so bekannte Verserzählungen mit Bildern wie z.B. Max und Moritz

Westerfeldstr

nach der Flurbezeichnung Westerfeld; Felder westlich von Wettmar

Wellmühle

1668 wurde hier eine Wassermühle errichtet die in windstillen Zeiten mit Hilfe des aufgestauten Wasser, das Malz für die Brauerei in Großburgwedel mahlte.

Der untere Bereich des Wettmarer Wappens weist auf diese Wassermühle hin.

1750 wurde das heute noch stehende Forsthaus gebaut.

Well abgeleitet von Quelle

Wulfshorst

benannt nach Flurbezeichnung; hochdeutsch = Wolfsbehausung

Weg zum Weißen Moor

frühere Verbindung zum Weißen Moor

Zum Schelpberg

nach Flurbezeichnung; Schelpberg mit Nordhop Moränenhöhe nördlich von Wettmar

Folgende Straßen wurden nach dem im Rahden befindlichen Baumbestand benannt:

Buchenhain
Holunderweg
Kastanienweg
Lindenallee
Rotdornweg
Weißdornweg
Wildpfad

Wappen

Wettmar hat bis in das 17. Jahrhundert das Recht des Freiengerichts ausgeübt. Aus diesem Grunde führt die Ortschaft den goldenen Löwen in dem grünen Feld ihres Wappens.
Im Ortswappen von Wettmar ist in der unteren Hälfte ein schwarzes Mühlenrad abgebildet. Es gab hier früher eine Wassermühle, die Wellmühle, die auch zeitweise im Besitz der Gemeinde gewesen ist. Daran soll das halbe Mühlenrad erinnern.

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