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Rundwanderweg

Rundwanderweg2017-09-29T17:43:59+00:00

Liebe Wanderer und Naturfreunde,

Die Vereine „wettmar.de“ und der „Heimatverein für das Kirchspiel Engensen, Thönse Wettmar“ haben zwei Wanderrouten für Sie erarbeitet.

Die längere Strecke, die in den Plänen rot gekennzeichnet ist, ist ca. 12 km lang. Bei der kürzeren, in blau gekennzeichneten Strecke, erreichen Sie nach ca. 8 km den Ausgangspunkt wieder.
Die Strecken sind zum Radfahren nicht unbedingt geeignet.
Die Orientierung entnehmen Sie bitte der unten aufgeführten Karte oder bedienen sich des zum Download bereitgestellten Faltblattes.

Bevor Sie sich auf den Weg machen bitten wir darum, Ihr Verhalten der Natur und den anderen Nutzern der Wege anzupassen.

Erweisen Sie der Flora und Fauna gegenüber den nötigen Respekt.

Landwirtschaftliche Fahrzeuge sind bei Feld- und Forstarbeiten auf die Nutzung der Wege angewiesen. Überlassen Sie diesen Fahrzeugen auf den Wegen bitte den Vorrang.

Wanderer und Spaziergänger, dürfen sich grundsätzlich frei auf Wegen im Wald bewegen. Bei Sperrungen von Wegen oder Waldflächen, z.B. durch Holzfällung, sollten diese Bereiche aus Sicherheitsgründen gemieden werden.

Für Naturfreunde ist es selbstverständlich, Lärm zu vermeiden und Abfall wieder mit nach Haus zu nehmen.

Hunde können sich nicht immer gegen Ihre Ur-Instinkte wehren und jagen hinter dem Wild her und beim Stöbern im Unterholz werden Brut- und Nistplätze im Unterholz zerstört. Halten Sie ihren Hund möglichst immer an der Leine, damit das Wild ungestört leben kann. Leinenzwang besteht bei uns in der Zeit vom 01. April – 15. Juli.

Feuer ist die schlimmste Katastrophe für den Wald und seine Bewohner. Daher darf man nur auf den ausgewiesenen Plätzen Feuer machen. In der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober darf man im Wald nicht rauchen, da schon ein kleiner Funke in der trockenen Streu einen Waldbrand verursachen kann.

Hochsitze usw. bieten von dort oben zwar eine schöne Aussicht, dürfen jedoch grundsätzlich nicht betreten werden.

Regeln für Ihre eigene Sicherheit

Bei Gewitter und Sturm sollten Sie den Wald schnellstens verlassen.

Zutrauliche Wildtiere auf keinen Fall anfassen, da Tollwutgefahr besteht.

Waldfrüchte und Pflanzen wegen der Infektionsgefahr durch den Fuchsbandwurm nie roh verzehren!

Wenn Sie auf bestimmte Insekten allergische Reaktionen zeigen, vergessen Sie Ihre Medikamente nicht.

Beschreibung des roten Weges

Wir verlassen den Parkplatz und Standort der großen Tafel am Verwaltungsgebäude des Wasserverbandes Nordhannover in Richtung Nordwest. Vor Erreichen des Wettmarer Waldfriedhofs, der im Jahr 1975 eingeweiht wurde, biegen wir rechts ab und genießen den Blick von der Endmoräne auf Wettmar. Die sich um den Bereich von Wettmar erstreckenden Höhen der Endmoräne, die durch die Eiszeit gestaltet wurde, lassen lediglich den westlichen Rand Wettmars frei. Diese Lage dürfte nach Ansicht von Sprachwissenschaftlern auch den Namen „Wettmar“ geprägt haben, denn die Silbe „Wet“ oder „Wete“ könnte auf die Hügelkette und Einbuchtung hinweisen. Die Silbe „Mai“ oder „Mare“ könnte Meer oder Sumpf bedeuten.

Inmitten des Altdorfes von Wettmar ragt aus einem hohen Laubbaumbestand die Spitze der St. Marcus-Kirche hervor. Nach verheerenden Bränden im Jahr 1850 wurde die Kirche im Jahr 1855 nach Plänen von Conrad Wilhelm Hase wiedererrichtet.

Die am Wegekreuz befindliche Gasförderstation lassen wir rechts liegen und erreichen wie aus dem Plan zu ersehen Kulturgeschichtliche Denkmale in Form vom drei Hügelgräbern. Diese Hügelgräber, die für den Laien nicht gleich erkennbar sind, stammen aus der Bronze und der früheren Eisenzeit (2000 – 500 Jahre v. Chr.)

Hiernach wandern wir an Texas vorbei. Diese Ansiedlung von drei kleineren Hofstellen ist nach den Bränden im Jahr 1850 entstanden. Der Name dürfte auf eine Verballhornung zurückzuführen sein. Eine Verbindung könnte zu durchgeführten Bohrungen nach Erdöl oder zu Auswanderungen nach Texas bestehen.

An der Wellmühle biegen wir rechts ab. Die im Jahr 1586 erstmals erwähnte Wassermühle mahlte nach dem 30 jährigen Krieg Malz für die Großburgwedeler Brauerei. Nachdem die Brauerei 1901 abgebrannt war, zerfiel die Wellmühle. Im Wettmarer Wappen wurde aber das halbe Mühlenrad erhalten.

Das Fachwerkhaus, das Sie von den Torpfeilern aus sehen, wurde 1752 als Försterei gebaut. Heute wird das Grundstück als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt.
Nach Querung des Hauptdammes wandern wir am Wasserwerk vorbei. Die Brunnen des 1963 in Betrieb genommenen Wasserwerks fördern im Jahr 860.000 m³ Wasser, das entspricht einem mit Wasser gefüllten Behältnis in der Dimension 10 m * 10 m * 8.600 m oder rund 1,23 Milliarden 0,7 Liter Flaschen Mineralwasser.

Als weiteres Wahrzeichen können Sie am östlichen Rand Wettmars die Bockwindmühle am Nordberg erblicken. Der Mühlenstandort wurde erstmals im Jahr 1585 erwähnt. Die Nutzung als Mühle endete 1940.

Nach Wettmar hin sehen wir den höchsten Punkt, den Osterberg. Er misst 68,6 m.

Rechts des Weges sehen wir ein Traberübungsgelände. Sportlich weiter geht es mit dem in Grün eingebundenen Golfplatz.

Nach Querung der K 119 blicken wir rechts auf den Südrand von Wettmar. Zur anderen Seite hin befindet sich hinter dem Golfplatz Engensen mit der am nördlichen Rand stehenden Holländermühle.

Nach Überqueren der K116 sehen wir links Thönse und wandern auf den Rahden zu. Das Waldstück liegt zwischen Kleinburgwedel, dessen Ostrand wir zu sehen bekommen und Wettmar. Wir folgen dem Trimm-Pfad in entgegengesetzter Richtung (erkennbar an Pfeilrichtung und absteigender Nummerierung der Schilder). Am Parkplatz verlassen wir den Trimm-Pfad und biegen nach einigen Metern auf dem Radweg an der K119 links ab.

Bevor wir an den Sportanlagen vorbeigehen, sehen wir links eine knorrige Eiche. Hier wurden früher die Schützenscheiben Wettmars ausgeschossen.

Nachdem Sie den Ausgangspunkt wieder erreicht haben, hoffen wir, dass Ihnen der Rundgang um Wettmar Spaß gemacht und Ihnen Wettmar vertraut oder vertrauter gemacht hat.

Wir wünschen Ihn einen angenehmen Heimweg.

Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Schäden, Folgeschäden oder Ausfälle, die aus einer Nutzung des Wanderweges resultieren.

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